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Dauerhaftigkeitsklassen von Terrassenholz

Darauf sollten Sie achten

Die wichtigste Eigenschaft von Terrassenholz? Die Dauerhaftigkeit. Also wie lange bleibt das Holz unter freiem Himmel in einem guten Zustand? Sich im Vorfeld der Arbeiten mit der passenden Holzart für Ihr Projekt auseinanderzusetzen, ist ausgesprochen wichtig. Nicht jedes Holz ist für einen Outdoor-Einsatz gleich gut geeignet. Es gibt Unterschiede hinsichtlich der Resistenz gegen Feuchtigkeit oder Pilzbefall. Um einen besseren Überblick zu ermöglichen, werden Holzarten in sogenannte Dauerhaftigkeitsklassen (DHK) eingeteilt. Wir erklären, was es mit diesen Klassen genau auf sich hat, wie viele es davon gibt und welche Hölzer in den einzelnen Kategorien zu finden sind.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was sagt die Dauerhaftigkeitsklasse aus?
  2. Wie wird die Dauerhaftigkeitsklasse ermittelt?
  3. Unser Terrassenholz und die Dauerhaftigkeitsklassen: Ein Überblick
  4. Weitere Einflussfaktoren auf die Haltbarkeit von Terrassenholz

1. Was sagt die Dauerhaftigkeitsklasse aus?

Holz ist von Natur aus nicht schutzlos gegenüber Pilzen, Insekten und anderen Mikroorganismen. All diese Eigenschaften werden unter der Bezeichnung „Dauerhaftigkeit“ zusammengefasst.

Wer Terrassenholz unter freiem Himmel verlegen möchte, verlangt ihm viel ab. Im Idealfall sind die Dielen nämlich nicht nur schön anzusehen, sondern auch witterungsbeständig und resistent gegenüber Pilzen und Schädlingen. Nicht jede Holzart schlägt sich auf diesem Feld gleich gut. Deshalb gibt es insgesamt fünf Dauerhaftigkeitsklassen, anhand derer man sich einen praktischen Überblick über Holzarten und deren Eigenschaften verschaffen kann.

Grundsätzlich gilt: Tropenhölzer haben im Vergleich mit anderen Hölzern immer die Nase vorn.

2. Wie wird die Dauerhaftigkeitsklasse ermittelt?

Um die tatsächliche Dauerhaftigkeitsklasse einer Holzart zu bestimmen, wird der Naturwerkstoff einem Labor- und einem Freilandtest unterzogen. Das Holz bekommt es dabei mit unterschiedlichen Witterungsverhältnissen, starker Sonnenstrahlung und direkten Kontakt mit dem Erdreich zu tun. Dadurch machen sich Pilze, Insekten und andere Mikroorganismen am Holz zu schaffen. Basierend auf der Zeit, welche der Werkstoff den äußeren Einflüssen standhalten kann, erfolgt die Einteilung in Dauerhaftigkeitsklassen.

3. Unser Terrassenholz und die Dauerhaftigkeitsklassen: Ein Überblick

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen praktischen Überblick über unsere Terrassenhölzer und ihre Dauerhaftigkeitsklassen geben.

DauerhaftigkeitsklasseQualitätLebensdauerHolzart
Dauerhaftigkeitsklasse ISehr dauerhaft(bis zu) 25 JahreThermoesche, Cumaru, Massaranduba, Ipe
Dauerhaftigkeitsklasse IIDauerhaft15 bis 20 JahreEiche, Bangkirai, Garapa
Dauerhaftigkeitsklasse IIIMäßig dauerhaft10 bis 15 JahreSibirische Lärche, Douglasie, Garapa
Dauerhaftigkeitsklasse IVWenig dauerhaft5 bis 10 Jahre
Dauerhaftigkeitsklasse VNicht dauerhaft5 Jahre

 

Noch eine Info zu den Dauerhaftigkeitsklassen 4 und 5: Da die Hölzer dieser Klassen nicht unseren hohen Qualitätsansprüchen genügen, sind sie auch nicht in unserem Sortiment zu finden.

4. Weitere Einflussfaktoren auf die Dauerhaftigkeit von Terrassenholz

Die naturgegebene Resistenz des Holzes ist nicht der einzige Faktor, der seine Lebensdauer beeinflusst. Sie können als Terrassenbesitzer auch einige Dinge tun, um die Dauerhaftigkeit von Terrassenholz zu steigern. Stichwort: Holzschutz. Regen und Feuchtigkeit sind die größten Gefahrenquellen für Terrassenholz. Sorgen Sie deshalb für entsprechenden Schutz und stellen Sie sicher, dass feuchte Terrassenhölzer schnell wieder abtrocknen können.

Ebenfalls wichtig: Die Unterkonstruktion Ihrer Terrasse darf auf keinen Fall im Wasser oder auf besonders feuchtem Untergrund stehen. Vermeiden Sie zudem einen direkten Kontakt zwischen Unterbau und Untergrund, arbeiten Sie an dieser Stelle am besten mit Terrassenpads. Achten Sie auf eine ausreichende Unterlüftung der gesamten Konstruktion.

Nach dem Abschluss der Konstruktion Ihrer neuen Terrasse müssen Sie sich gut um das Holz kümmern. Frischen Sie die Oberflächenbehandlung und damit den Schutz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung regelmäßig auf. Reinigen Sie die Terrasse immer wieder und gönnen Sie ihr manchmal eine Spezialbehandlung mit extra dafür entwickelten Pflegeprodukten. All diese Empfehlungen verlängern die Lebensdauer Ihrer Holzterrasse deutlich.