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Terrasse aus Holz

Natürlichkeit für Ihren Garten

Mit einer Terrasse aus Holz holen Sie sich eine große Portion Gemütlichkeit und Entspannung in Ihren Garten. Ein absolutes Highlight in jeder Umgebung. Kein anderer Werkstoff zeichnet sich durch diese besondere Mischung an Eigenschaften aus, die Holz auf der Spitze der Beliebtheitsskala thronen lassen. Wer sich für eine Terrasse aus Holz entscheidet, macht garantiert nichts falsch. Wir möchten Ihnen mit diesem Artikel einen kompakten Helfer zur Seite stellen, der Sie bei der Auswahl der richtigen Holzart für Ihre Terrasse unterstütz. Denn: Holz ist nicht gleich Holz. Manche Arten eignen sich besser für den Einsatz unter freiem Himmel als andere. Wir liefern Ihnen deshalb ein Ranking unserer beliebtesten Holzarten, geben einen Einblick in die aktuellen Preise und sagen Ihnen, welche heimischen Klassiker gut für eine Terrasse aus Holz geeignet sind. Dazu beschäftigen wir uns mit der Frage, wie haltbar so eine Wohlfühloase aus Holz eigentlich ist.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Welche Holzart eignet sich am besten für eine Terrasse?
  2. Gibt es heimische Holzarten, die perfekt für die Terrasse geeignet sind?
  3. Wie viel kostet eine Terrasse aus Holz?
  4. Wie steht es um die Haltbarkeit von Holzterrassen?

1. Welche Holzart eignet sich am besten für eine Terrasse?

Die umfangreiche Auswahl an unterschiedlichen Holzarten stellt so manchen vor eine schier unlösbare Aufgabe. Aber keine Sorge, mit diesem Artikel haben Sie den perfekten Leitfaden in der Hand. Grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Optische Eigenschaften wie etwa die Maserung, die Holzfarbe oder die Wachstumsmerkmale haben keinen Einfluss auf die Haltbarkeit einer Terrasse aus Holz. Sie können in diesem Punkt also wirklich rein nach Ihren Vorlieben gehen. Andere Faktoren sind hingegen sehr relevant, wenn es um die Wahl des richtigen Terrassenholzes geht. Gemeint sind:

  • Robustheit
  • Haltbarkeit
  • Reinigung
  • Pflege

Die wichtigsten Punkte sind wohl Robustheit und Haltbarkeit. Wer an dieser Stelle denkt, dass für die richtige Beurteilung viel Fachwissen notwendig ist, der irrt. Die Holzindustrie hat aus Gründen der Übersichtlichkeit sogenannte Dauerhaftigkeitsklassen eingeführt. Diese sind ein Indikator dafür, wie gut eine Holzart mit natürlichen Einflüssen wie Insekten oder Pilzen zurechtkommt. Es ist keine große Überraschung, dass Hölzer aus den Klassen 1 und 2 am besten für den Terrassenbau geeignet sind. Dabei handelt es sich meist um Harthölzer. Vertreter der DHK 1 weisen eine Haltbarkeit von bis zu 25 Jahren auf. Beliebte Sorten sind etwa Ipe oder Cumaru. Die Hölzer der DHK 2 überdauern immer noch 15 bis 20 Jahre. Die Favoriten unserer Kunden sind hier Bangkirai oder Garapa. Was die Harthölzer generell ebenfalls so beliebt macht: Sie weisen weniger Splitterneigung auf.

Hier finden Sie nun jeweils einen kurzen Steckbrief zu unseren vier beliebtesten Tropenhölzern.

Cumaru: Eine ausgesprochen schwere und harte Holzart. In der ersten Zeit nach der Montage besticht Cumaru durch seine rot-braune Färbung. Nur sehr wenige Äste und Astlöcher, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzen ist überdurchschnittlich gut. (DHK 1)

Terrassenholz CumaruIpe: Zählt zu den widerstandsfähigsten Holzarten überhaupt. Ipe wird aufgrund seiner Robustheit auch im Brückenbau verwendet. Optisch überzeugend dank der einzigartigen Mischung aus olivgrünen und hellbraunen Nuancen. Druck- und Biegefestigkeit sind überdurchschnittlich, Selbiges gilt für die Härte. (DHK 1)

Ipe Terrassenholz

Garapa: Dieses südamerikanische Holz ist besonders hell. Perfekt geeignet für den Terrassenbau sowie die Fertigung von Pool- und Teichumrandungen. Die ruhige Optik von Garapa wird nur durch sehr wenige Äste und Astlöcher gestört. (DHK 1-2)

Terrassenholz Garapa

Bangkirai: Aufgrund seines angenehm ruhigen Erscheinungsbildes und der besonderen braun-rötlichen Färbung ist Bangkirai auf jeden Fall ein Hingucker. Dank seines hohen Ölgehalts kommt es mit allen Witterungseinflüssen bestens zurecht.

Terrassenholz Bangkirai

2. Gibt es heimische Holzarten, die perfekte für die Terrasse geeignet sind?

Tropenhölzer sind nicht die einzige gute Option für eine Terrasse aus Holz. In unserem Onlineshop finden Sie auch heimische Vertreter, die perfekt für Ihr Outdoorprojekt geeignet sind. Die deutlich kürzeren Transportwege machen sie übrigens zur klar nachhaltigeren Variante, die Umweltbelastung ist im Vergleich zur tropischen Option verschwindend gering. Plus: Günstiger sind die heimischen Hölzer auch noch. Dabei müssen Sie als Terrassenbesitzer keine Abstriche machen. Unsere beliebtesten heimischen Terrassenhölzer:

Thermoesche: Die Thermoesche ist natürlich kein spezieller Baum. Unter dieser Bezeichnung ist wärmebehandeltes Eschenholz bekannt. Bei Temperaturen von bis zu 215 °C verändert sich das Holz stark, es wird überdurchschnittlich robust und widerstandsfähig. Das Quell- und Schwindverhalten wird auf ein Minimum reduziert. Dank der dunklen Optik erinnert Thermoesche an elegante Tropenhölzer. Aber nicht nur das, auch in Sachen Haltbarkeit muss es sich nicht verstecken. (DHK 1)

Terrassenholz ThermoescheDouglasie: Das ausgesprochen schnell wachsende Nadelholz überzeugt dank seines besonderen Erscheinungsbildes. Die roten Farbnuancen treffen auf eine sehr lebendige Maserung. Eine Holzart, die sich vom Durchschnitt abhebt. Die Douglasie wächst in Europa erst seit 1827, davor war sie lediglich in Nordamerika beheimatet. Von dort brachte sie der schottische Botaniker David Douglas mit in die Alte Welt. (DHK 3)

Douglasie TerrassenholzSibirische Lärche: Im Vergleich mit der Douglasie ein wenig härter, ähneln die beiden Holzarten sich in Sachen Optik. Die Jahresringe der Lärche liegen eng beieinander, was ein dynamisches Erscheinungsbild ergibt. Abgerundet wird dieses durch Ausfalläste und Risse. Lärchenholz ist im Normalfall eher hell. (DHK 3)

Lärche Terrassenholz

Achten Sie auf die passende Pflege!
Damit Ihre Terrasse aus Holz lange Zeit so schön aussieht wie am ersten Tag und auch garantiert ihre maximale Haltbarkeit erreicht, müssen Sie sich gut um sie kümmern. Das gilt auch für Hölzer der Dauerhaftigkeitsklassen 1 und 2, wobei Vertreter der DHK 3 intensivere Zuwendung benötigen. Eigens entwickelte Pflegeöle sorgen nicht nur für eine anhaltend hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber allen möglichen Witterungseinflüssen. Wer sich für ein Produkt mit beigemengten Farbpigmenten entscheidet, bewahrt zudem noch den Farbton der Terrasse aus Holz.

3. Wieviel kostet eine Terrasse aus Holz?

Viele Faktoren haben Einfluss auf den schlussendlichen Preis Ihrer Terrasse aus Holz. Tropische Hölzer sind beispielsweise deutlich teurer als heimische Optionen, können bis zu viermal so viel kosten. Allerdings halten sie dafür auch länger.

Besondere Preisschwankungen müssen Sie als Kunde bei Holz nicht befürchten. Der Markt ist stabil. Die hohe Nachfrage nach Holz erzeugt einen Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Produzenten, der sich für den Kunden in niedrigen Preisen niederschlägt. Folgende Einteilung dient der groben Orientierung:

  • Hochpreisiges Terrassenholz: Ipe, Cumaru, Massaranduba, Thermoesche
  • Mittelpreisiges Terrassenholz: Bangkirai, Garapa, Eiche
  • Günstiges Terrassenholz: Douglasie, Lärche

So ausschlaggebend die persönlichen Präferenzen auch sein mögen, am Ende bestimmt meist das Budget, welche Terrasse aus Holz es wird. Machen Sie dabei aber nicht den Fehler, besonders günstig kaufen zu wollen. Wer nämlich heute am Material spart, der sieht sich schon bald mit Ausbesserungs- und Renovierungsarbeiten konfrontiert. Bei genauerer Betrachtung weisen vermeintliche Schnäppchen in den allermeisten Fällen eine minderwertige Produktqualität auf, die Hersteller verzichten oft gänzlich auf Kundenservice, Arbeitnehmerrechte sind inexistent und die Nachhaltigkeit spielt ohnehin keine große Rolle. Sollten Sie also über ein Angebot stolpern, welches preislich weit unter dem Durchschnitt angesiedelt ist, sollten Sie vorsichtig sein. Eine falsche Entscheidung sorgt nicht nur für viel ärger, sondern treibt die Kosten für Ihre Terrasse aus Holz langfristig nach oben.

Bei der Budgetplanung sollten Sie außerdem nicht vergessen, dass neben den reinen Materialkosten noch weitere Ausgaben auf Sie warten. Werkzeug, Zubehör und – falls nötig – Handwerkerstunden kommen hinzu.

4. Wie steht es um die Haltbarkeit von Holzterrassen?

Die Haltbarkeit Ihrer Terrasse aus Holz wird von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Die wirken sich in manchen Gegenden stärker aus als in anderen, eine allgemeingültige Antwort für alle Holzterrassen gibt es deshalb nicht. Folgende drei Punkte sind wichtig:

  • Art des Holzes
  • Montageweise
  • Reinigung und Pflege

Art des Holzes: Je besser die Dauerhaftigkeitsklasse, desto länger die Haltbarkeit. In den DHKs 1 und 2 sind überwiegend Harthölzer zu finden, die eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren aufweisen. Der folgende Überblick soll Ihnen eine einfache und rasche Orientierung ermöglichen.

DauerhaftigkeitsklasseHaltbarkeitArt des Holzes
Sehr dauerhaft (1)Bis zu 25 JahreCumaru, Ipe, Massaranduba, Thermoesche
Dauerhaft (2)15 bis 20 JahreBangkirai, Garapa, Eiche
Mäßig dauerhaft (3)10 bis 15 JahreGarapa, Sibirische Lärche, Douglasie
Wenig dauerhaft (4)*5 bis 10 JahreTanne, Fichte
Nicht dauerhaft (5)*5 JahreLinde, Buche, Ahorn

 

*) Da Holzarten aus diesen Dauerhaftigkeitsklassen nicht unseren Qualitätsvorstellungen entsprechen, führen wir diese nicht. Der Vollständigkeit halber haben wir sie aber in den Überblick integriert.

Montageweise: Um die Haltbarkeit Ihrer Terrasse aus Holz möglichst auszureizen, muss bei der Montage möglichst sauber und exakt gearbeitet werden. Das garantiert eine lange Lebensdauer und viele Jahre Freude an der gemütlichen Wohlfühloase. Unsere wichtigsten Tipps:

  • Die Dielen dürfen niemals direkt auf dem Untergrund aufliegen, sondern müssen auf einem Tragebalken fixiert werden. Falls möglich, sollte dieser Balken aus demselben Material wie die Decklage bestehen. (Hartholz benötigt eine Hartholz UK, Weichholz eine aus Weichholz.) Ebenfalls bestens geeignet für eine Hartholzdecklage sind Aluminiumprofile.
  • Achten Sie darauf, dass zwischen den einzelnen Dielen Ihrer Terrasse aus Holz auch genügend Abstand ist, um das typischen Quell- und Schwindverhalten zu ermöglichen. Das gilt für die Längs- und die Stirnseite gleichermaßen. Holz reagiert als Naturwerkstoff auf die Witterung, zieht sich zusammen und dehnt sich wieder aus. Dafür benötigen die Dielen aber eben ausreichend Platz.
  • Setzen Sie bei der Montage nur auf rostfreie Edelstahlschrauben. Einige Holzarten reagieren nämlich tatsächlich mit Eisen. Die Folge sind unschöne Flecken und Verfärbungen.

Reinigung und Pflege: Regelmäßige Reinigung und umfassende Pflege sind zwei der wichtigsten Faktoren, wenn es um die maximale Haltbarkeit Ihrer Terrasse aus Holz geht. Glücklicherweise sind beide Punkte nicht unbedingt aufwendig. Die normale Reinigung lässt sich problemlos mit einem Besen bewerkstelligen. Damit entfernen Sie ganz einfach Staub, kleinere Äste und Blätter. Sollten Sie es mit hartnäckigeren Flecken zu tun haben, empfehlen wir den Einsatz von lauwarmem Wasser, gegebenenfalls mit einem Schuss Neutralreiniger. Hilft auch das nicht, bleibt noch immer der Griff zum extra für diese Zwecke entwickelten Terrassenholzreiniger. Entsprechende Produkte finden Sie natürlich im Onlineshop.

Wir empfehlen, zweimal pro Jahr einen Generalputz durchzuführen. Am besten eignen sich der Anfang und das Ende der Terrassensaison dafür.

Mit der passenden Pflege schützen Sie Ihre Terrasse aus Holz bestmöglich vor jeglichen Witterungseinflüssen. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang den Einsatz von Pflegeöl. Diese Präparate dringen tief in die Holzdielen ein und schützen den Naturwerkstoff vor Feuchtigkeit und Verschmutzungen. Wer sich für Varianten mit Farbpigmenten entscheidet, bewahrt zusätzlich den ursprünglichen Farbton des Holzes. All jenen, welche die typische graue Patina liebe, welche durch das Ausbleichen des Holzes entsteht, empfehlen wir den Einsatz von transparentem Pflegeöl.

Wiederholen Sie die Oberflächenbehandlung je nach tatsächlichem Abnützungsgrad ein- oder zweimal pro Jahr. Wer seine Terrasse aus Holz ausreichend pflegt, minimiert außerdem die Splitterneigung deutlich.